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Beziehungen zu Deutschland

30.11.2017 - Artikel

Stand: November 2017

Politische Beziehungen

Die deutsche Botschaft wurde 1997 in Folge des Bürgerkrieges geschlossen und 2013 wieder eröffnet.

Brazzaville und Dresden verbindet eine Städtepartnerschaft.

Die Republik Kongo ist für Deutschland kein Partnerland bilateraler Entwicklungshilfe.

Wirtschaftliche Beziehungen

Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und der Republik Kongo sind bislang nicht sehr intensiv ausgeprägt. Nur vereinzelt sind deutsche Investoren in der Republik Kongo tätig. In letzter Zeit ist das Interesse gestiegen, unter anderem ist der deutsche Versicherungskonzern Allianz vor Ort vertreten, deutsche Firmen sind im Infrastrukturbereich und der Holzwirtschaft tätig. Eine Delegation des Afrikavereins der deutschen Wirtschaft hat das Land im September 2014 besucht. Einzelne Mitglieder des deutschen Bundestages besuchten die Republik Kongo im November 2015, Februar 2016 und im November 2017.

Deutschland importiert aus der Republik Kongo Rohöl und Holz und liefert Maschinen, Fahrzeuge, Eisen- und Haushaltswaren sowie chemische Erzeugnisse.

Kulturelle Beziehungen

Die kulturelle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Republik Kongo ist begrenzt. Es erfolgt eine Nachbetreuung ehemaliger Stipendiaten sowie die Beratung von Studenten, die in Deutschland studieren möchten. Deutsch ist Wahlfach an drei Gymnasien in Brazzaville, an der Universität wird Deutsch nicht unterrichtet.

Das einzige UNESCO-Naturerbe in der Republik Kongo, das Reservat Ndoki-Nouabalé im äußersten Norden des Landes, wird im Rahmen des Dreiländer-Naturparkprojekts Sangha Trinational von der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziell unterstützt.