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Republik Kongo: Beziehungen zu Deutschland

01.07.2019 - Artikel

Politische Beziehungen

Die bilateralen Beziehungen zwischen der Republik Kongo und Deutschland sind gut, aber wenig intensiv. Die deutsche Botschaft wurde 1997 in Folge des Bürgerkrieges geschlossen und Ende 2013 wieder eröffnet. Die Republik Kongo ist auch aufgrund des im regionalen Vergleich hohen Pro-Kopf-Einkommens kein Partnerland bilateraler Entwicklungshilfe.

Wirtschaftliche Beziehungen

Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und der Republik Kongo sind nicht intensiv ausgeprägt. Es gibt nur wenige in der Republik Kongo tätige deutsche Unternehmen. Unter anderem ist der deutsche Versicherungskonzern Allianz vor Ort vertreten, deutsche Firmen sind im Infrastrukturbereich, in der Holzwirtschaft (Danzer) und als Consulting-Unternehmen tätig. Eine Delegation des Afrikavereins der deutschen Wirtschaft hat das Land zuletzt im September 2014 besucht.

Deutschland importiert aus der Republik Kongo Rohöl und Holz und liefert Maschinen, Fahrzeuge, Eisen- und Haushaltswaren sowie chemische Erzeugnisse.

Kulturelle Beziehungen

Die kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und der Republik Kongo bewegen sich auf einem überschaubaren Niveau. Deutsch ist Wahlfach an zwei Gymnasien in Brazzaville, an der Universität wird Deutsch nicht bis zu einem Universitätsabschluss unterrichtet.

Das einzige UNESCO-Naturerbe in der Republik Kongo, das Reservat Ndoki-Nouabalé im äußersten Norden des Landes, wird im Rahmen des Dreiländer-Naturparkprojekts Sangha Trinational von der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziell unterstützt.

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