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Republik Kongo: Politisches Porträt

11.11.2022 - Artikel

Mit knapp 5 Millionen Einwohnern und der Fläche etwa der Bundesrepublik Deutschland ist die Republik Kongo im regionalen Vergleich ein stabiles und friedliches Land in Zentralafrika.

Präsident Denis Sassou Nguesso ist (mit einer Unterbrechung von 1992-1997) seit 1979 im Amt und damit einer der dienstältesten Staatschefs des Kontinents. Er ist bereits mehrfach als Vermittler bei Konflikten in der Region aufgetreten. Die Präsidentenpartei „Parti Congolais du Travail“ (PCT) besitzt die absolute Mehrheit im Parlament.

Politische Unruhen nach den Präsidentschaftswahlen 2016 mündeten in einen bewaffneten Aufstand im Departement Pool, der Ende 2017 durch ein Friedensabkommen beigelegt werden konnte.

Enge Beziehungen werden zur ehemaligen Kolonialmacht Frankreich gepflegt. Die kongolesische Wirtschaft ist stark von natürlichen Ressourcen (v.a. Erdöl und Tropenhölzer) abhängig. Ein umfangreiches Unterstützungsprogramm des Internationalen Währungsfonds und Reformen zur Diversifizierung der Wirtschaft sollen dazu beitragen, die Wirtschaft des Landes unabhängiger zu machen und besser gegen externe Schocks, z.B. starke Schwankungen des Ölpreises, zu wappnen.

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